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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
  • RIGOLETTO: KIRSCHBAUM Dorothea (D) / MÜER Julia (D)
    RIGOLETTO / 2008
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    DER FREISCHÜTZ / 2014
  • RIGOLETTO: Tobias Kratzer (Regie, D) und Rainer Sellmaier (Bühne, D) unter dem Kunstnamen ATEF - Pedrak Topola (Regie, BUL), Nedko Morakov (Bühne, SER)
    RIGOLETTO / 2008
  • RIGOLETTO: RING AWARD OFF 08
    RING AWARD OFF 08
  • RIGOLETTO: Johannes Rieder (DE) / Thomas Unthan (DE)
    DIE FLEDERMAUS / 2011
  • RIGOLETTO: Hannes Kapsch (DE) / Trixy Tiny Lucy Royeck (DE)
    DIE FLEDERMAUS / 2011
  • RIGOLETTO: Sam Brown (GB) / Annemarie Woods (GB)
    DIE FLEDERMAUS / 2011
  • RIGOLETTO: RING AWARD OFF 11
    RING AWARD OFF 11
1997 - 2014
Ein geschichtlicher Abriss

Historie

1997 entstand im WAGNER FORUM GRAZ unter dem Vorsitzenden Heinz Weyringer und seinem Stellvertreter Walter Bernhart die Idee, einen Musiktheaterwettbewerb durchzuführen, der sein Augenmerk im Gegensatz zu anderen ähnlichen Wettbewerben auf die Regiearbeit und auf die Bühnengestaltung richtet. Der RING AWARD wird alle drei Jahre in Graz ausgetragen und hat durch die Teilnahme von KünstlerInnen und renommierten Jury-Mitgliedern aus der ganzen Welt eine starke internationale Dimension.

Der RING AWARD wird in drei Stufen ausgetragen, wobei seine einmalige Besonderheit darin besteht, dass er zu konkreten Bühnenrealisierungen führt.

In der ersten Stufe sichtet die hochkarätige, international besetzte RING AWARD-Jury alle eingereichten Konzepte und wählt neun bis zwölf Teams (jeweils Regie & Bühnengestaltung) für die nächste Stufe aus. Diese ausgewählten Inszenierungsentwürfe werden im Semifinale (zweite Stufe) von den BewerberInnen vor Jury und Publikum in der Montagehalle der Oper Graz präsentiert. Drei bis vier Teams steigen dann ins Finale (dritte Stufe) auf und setzen einen vorgegebenen Ausschnitt der Wettbewerbsoper konkret auf der Bühne um. Verschiedene europäische Richard Wagner-Verbände sowie die Oper Graz (Opernstudio) und die Kunstuniversität Graz stellen die Gesangsteams bei der Realisation. Somit stehen nicht nur die Konzepte zur Diskussion, sondern vor allem auch die Fähigkeit der BewerberInnen zur bühnenpraktischen Umsetzung ihrer kreativen Vorstellungen.

Der RING AWARD-Wettbewerb wurde bisher bereits siebenmal durchgeführt, wobei sich die Zahl der TeilnehmerInnen und der vertretenen Nationen konstant gesteigert hat. Durch seine Verankerung im WAGNER FORUM GRAZ hatten die ersten beiden Bewerbe Wagnersche Werke zum Thema, die Rheintöchterszene aus RHEINGOLD (1997) und Sequenzen aus dem zweiten Akt PARSIFAL (2000). Später weitete sich das Spektrum der musiktheatralischen Herausforderungen deutlich aus, Wettbewerbswerke waren dann 2002 der Antonia-Akt aus LES CONTES D’HOFFMANN, 2005 der zweite Akt von LE NOZZE DI FIGARO, 2008 der Schlussakt von RIGOLETTO, 2011 der erste Akt der Operette DIE FLEDERMAUS sowie 2014 der zweite Akt von DER FREISCHÜTZ.

Eine durchaus messbare Bestätigung für die Resonanz und Notwendigkeit dieses in seiner Art singulären Wettbewerbes ist die bisherige Gesamtteilnehmerzahl von bereits über 1000 jungen Künstlern und Künstlerinnen aus 49 Nationen.

Als treue Förderer und Partner unterstützen das Land Steiermark und die Stadt Graz den RING AWARD seit seiner Gründung als bedeutsame Initiative mit großer internationaler Ausstrahlung zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses und zur Positionierung in der überregionalen zeitgenössischen Kulturszene.

Zahlen & Fakten

7. Wettbewerb 2014

– 91 Teams (196 TeilnehmerInnen)

– 29 Nationen

– Carl Maria von Webers DER FREISCHÜTZ / Zweiter Akt

 6. Wettbewerb 2011

– 62 Teams (138 TeilnehmerInnen)

– 20 Nationen

– Johann Strauß’ DIE FLEDERMAUS / Erster Akt

– experimentelle Schiene: ring.award.off

5. Wettbewerb 2008

– 70 Teams (156 TeilnehmerInnen)

– 22 Nationen

– Giuseppe Verdis RIGOLETTO / Schlussakt

– experimentelle Schiene: RIGOLATOR

 4. Wettbewerb 2005

– 89 Teams (186 TeilnehmerInnen)

– 26 Nationen

– W. A. Mozarts LE NOZZE DI FIGARO / Zweiter Akt

– experimentelle Schiene „stageXplorer“

 3. Wettbewerb 2003 (erstmals als „Ring Award“)

– 87 Teams (176 TeilnehmerInnen)

– 26 Nationen

– Jaques Offenbachs LES CONTES D’HOFFMANN / Antonia-Akt

– neu: experimentelle Schiene „hoffmann.remixed“ als Koproduktion mit Europäische Kulturhauptstadt Graz 2003

– neu: zusätzliche Presse-Jury und Intendanten-Jury im Finale

2. Wettbewerb 2000

– 60 Teams (121 TeilnehmerInnen)

– 14 Nationen

– Richard Wagners PARSIFAL / Sequenzen aus dem Zweiten Akt

– „normale“ Sparte und experimentelle Kategorie „Cyberstaging

1. Wettbewerb 1997

– 33 Teams (66 TeilnehmerInnen)

– 8 Nationen

– Richard Wagners RHEINGOLD / Rheintöchterszene