• RA17_TEAM_11_Yuliia_Zhurakova_Bohdan_Polishchuk_03_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_10_Valentin_Schwarz_Andrea_Cozzi_03_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_9_Karin_Gille_Morten_K_Roesen_03_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_8_Cleo_Laigret_Jeanne_Pansard_Besson_01_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_7_Hannah_Koenig_Wolfang_Naegele_Isabelle_Bischof_01_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_6_Sergei_Morozov_Aleksandra_Alekseeva_04_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_5_Julia_Katharina_Berndt_Claudia_Isabel_Martin_Janina_Zell_05_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_4_Nele Ellegiers, Beatrice Lachaussee, Dominique Wiesbauer_01_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_3_Antonia_Goldhammer_Lani_Tran_Duc_Luise_Kautz_Hannah_Barbara_Bachmann_02_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_2_Conelia_Schmidt_Barbora_Horakova_Joly_01_c_LUPI_SPUMA
  • RA17_TEAM_1_Alberto_Beltrame_Elena_Beccaro_Andrea_Bernard_01_c_LUPI_SPUMA

News – Ring Award

Katrin Lea Tag, Bühnengestalterin © Monika Rittershaus

Katrin Lea Tag: Erste RING AWARD Gewinnerin und jetzt in der Jury!

Noch während ihres Studiums nahm Katrin Lea Tag gemeinsam mit Regisseur Holge Müller-Brandes am ersten Ring Award teil – und gewann! Danach startete Sie als Bühnen- und Kostümbildnerin ihre Karriere. Ihre Arbeit führte sie bereits von deutschsprachigen Bühnen über London bis nach LA. Dort arbeitete sie mit Dimiter Gotscheff, Michael Thalheimer, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Christiane Pohle zusammen. Derzeit können Sie ihre Arbeit u. a. sehen: „Adriane auf Naxos“  in der Staatsoper am Schillerplatz, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ am Deutschen Theater, „Carmen“ an der Oper Frankfurt, oder ab Juni „Ödipus – vor der Stadt“ am Schauspiel Frankfurt. In diesem Jahr ist Katrin Lea Tag Teil der RING AWARD-Jury.

Herzliche Gratulation: WIR STELLEN VOR - SIE SUCHEN AUS!

In kurzen Vorträgen haben drei Teams aus den 100 Einreichungen für den RING AWARD 2017 ihre Entwürfe der Wettbewerbsoper „Don Pasquale“ im Opernhaus Chemnitz präsentiert, während im Foyer des Hauses die Bühnenbildmodelle ausgestellt wurden. Direkt im Anschluss an die Präsentationen konnten das Publikum seine Stimme in einer geheimen Wahl abgeben. Denn: Es ging um den Inszenierungsauftrag für „Don Pasquale“ im Frühjahr 2018. Mit 41 % der Stimmen und damit einem klaren Vorsprung wurde das Team bestehend aus Nils Braun (Regie) und Oliver Burkhardt (Bühne und Kostüme) als nun offizielles Regieteam der Inszenierung beglückwünscht.

WIR STELLEN VOR - SIE SUCHEN AUS! hieß dieses Format, dass das Publikum entscheiden ließ: Nicht der Generalintendant oder der Generalmusikdirektor, sondern mit einem direkten Publikums-Voting wurde dieser Auftrag vergeben. Drei junge Regieteams, hervorgegangen aus den 100 Einreichungen für den RING AWARD 2017, stellten sich und ihre unterschiedlichen Konzepten  vor. 

Der Bühnen- und Kostümbildner Oliver Burkhardt konnte krankheitsbedingt leider nicht an der Präsentation teilnehmen, so dass der Regisseur Nils Braun allein das Konzept vorstellte, das die verzwickte Liebesgeschichte aus Donizettis Zeiten mit den Lebens- und Liebesgewohnheiten unserer heutigen (Online-)Generation in einen Kontext setzt.

Wir gratulieren dem Gewinner-Team und schicken ein herzliches TOI, TOI, TOI und herzliche Grüße nach Chemnitz!

Und die drei Nominierungen für das Finale sind ...

Der Tag war lang, doch nun ist es vollbracht – auf der Bühne des Next Liberty wurden heute Abend die drei Teams gekürt, die im Juni zum FINALE des RING AWARD 2017 antreten dürfen Herzliche Gratulation folgenden Gewinnern:

Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D) 

Sergei Morozov  (RUS) / Aleksandra Alekseeva (RUS) 

Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)    

Der Publikumspreis ging ebenfalls an:

Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)  

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern und dem Team vom Next Liberty, die uns jederzeit tatkräftig unterstützt haben und die zwei Tage des Semifinales zu etwas ganz Besonderem haben werden lassen!

Und jetzt darf noch ein bisschen gefeiert werden, bevor wir uns schon an die Vorbereitungen für den RING AWARD on Tour in Styria machen werden und dann ans FINALE im Juni im Schauspielhaus Graz –RING AWARD on Tour in Styria dazu folgen in Kürze mehr Infos auf unserer Website und unserem Facebook-Account.

Am Vorabend des SEMIFINALE für den RING AWARD 2017, am 13. Jänner, fand im Next Liberty das RING AWARD FORUM statt.

Unter dem Titel Klangbilder  Bildklänge : Neue Medien und das Musiktheater diskutierten Markus Hinterhäuser, der Intendant der Salzburger Festspiele | Salzburg Festival, Benedikt von Peter, Intendant vom Luzerner Theater, die Filmemacher Roland Horvath, rocafilm, und Momme Hinrichs, fettFilm sowie die Opernregisseurin und Autorin Johanna Dombois und Chaya Czernowin (Komponistin). Die Moderation übernahm Albrecht Thiemann von der »Opernwelt«. 

Fotos (c) lupispuma.com

Der erste des Semifinal-Wochenendes ist geschafft, morgen müssen die Teams dann nochmal alles geben – vor der RING AWARD-Jury und vor dem interessierten Publikum.

Am Abend wird dann auch gleich verkündet, wer es ins FINALE im Juni geschafft hat.

Sie wollen ebenfalls Ihre Stimme abgeben? Sehr gerne! Sie, liebes Publikum, können am Samstag, 14. Jänner, ebenfalls eine Entscheidung treffen – Ihr Gewinner-Team darf den Publikumspreis mit nach Hause nehmen – also auf die Plätze, fertig, los

Die Koffer sind gepackt, die Modelle aufs Sicherste verstaut – in den nächsten Stunden reisen sie an, die 11 Teams mit den Semifinalisten 2017.

Seit 1997 haben sich mehr als 1200 Personen aus 59 Nationen um den alle drei Jahre stattfindenden RING AWARD und die auch in diesem Zusammenhang stehenden zahlreichen Inszenierungsaufträge internationaler Häuser beworben. Die Zahl derer, die inzwischen erfolgreich im Musiktheater unterwegs sind, ist beachtlich – um nur ein paar Namen ehemaliger Finalisten und Gewinner zu nennen: Isabella Ostermann, Tatjana Gürbaca, Vera Nemirova, David Hermann und Tobias Kratzer.

Auf die Teilnehmer im Semifinale wartet neben einem Anerkennungspreis für alle Teams ein Publikumspreis und natürlich eines der drei Tickets für den Einzug ins Finale im Juni 2017 im Schauspielhaus Graz.

Aber bereits das Semifinale erreicht zu haben ist eine beachtliche Leistung, haben es von den fast 100 Teams, die sich 2017 beworben haben, doch nur 11 in diese engere Wahl geschafft. Ein Applaus gebührt an dieser Stelle allen Einreichungen und insbesondere den 11 Teams des Semifinales! Wir freuen uns auf Euch, Eure Konzepte und Präsentationen am 14. Jänner ab 10.30 Uhr im Next Liberty in Graz!

14. Jänner: ab 10 Uhr - SEMIFINALE

Zum Greifen nah … das SEMIFINALE des RING AWARD 2017 im Jänner 2017 – Der RING AWARD ist damit in der zweiten, entscheidenden Phase angekommen – wer wird ins FINALE einziehen?

89 Teams bestehend aus 200 Teilnehmern aus 24 Nationen sind eine beachtliche Anzahl von Einreichungen für den 2017 in seinem 20. Jahr und bereits in seiner achten Ausgabe stattfindenden internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung. In seiner 20jährigen Geschichte kann der RING AWARD damit auf 581 teilnehmende Teams mit insgesamt 1.239 Teilnehmern aus 49 Nationen zurückblicken.

Der Zeitplan für das SEMIFINALE am 14. Jänner und die Präsentationen der 11 Teams:

ab 10.00 Uhr Besichtigung der Bühnenbildmodelle

10.30 – ca. 12.00 Uhr
.Andrea Bernard (I) / Alberto Beltrame (I) / Elena Beccaro (I)
.Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D)
.Luise Kautz (D) / Lani Tran Duc (F) / Hannah Barbara Bachmann (D)

12.15 – ca. 13.45 Uhr
.Béatrice Lachaussée (F) / Dominique Wiesbauer (A) / Nele Ellegiers (D)
.Claudia Isabel Martin (D) / Julia Katharina Berndt (D) / Janina Zell (D)
.Sergei Morozov (RUS) / Aleksandra Alekseeva (RUS)

14.45 – ca. 16.15 Uhr
.Wolfgang Nägele (D) / Hannah König (A) / Isabelle Bischof (CH)
.Jeanne Pansard-Besson (F) / Cléo Laigret (F) / Alice Anselmi (I)
.Morten K. Roesen (DK) / Karin Gille (SWE)

16.30– ca. 17.30 Uhr
.Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)
.Yuliia Zhuravkova (UKR) / Bohdan Polishchuk (UKR)

ab 17.30 Uhr Jurysitzung mit anschließender Bekanntgabe der Finale-Teams und des Gewinner-Teams des Publikumspreises (Beginn der Preisverleihung um ca. 19.00 Uhr)

13. Jänner: RING AWARD FORUM um 19.30 Uhr

Am Freitag, den 13. Jänner um 19.30 Uhr geht es los:
Wir laden herzlich ein zum RING AWARD FORUM mit Thema "Klangbilder Bildklänge - Neue Medien und das Musiktheater". 

Unter dem Titel Klangbilder  Bildklänge : Neue Medien und das Musiktheater diskutieren Markus Hinterhäuser, der Intendant der Salzburger Festspiele | Salzburg Festival, Benedikt von Peter, Intendant vom Luzerner Theater, die Filmemacher Roland Horvath, rocafilm, und Momme Hinrichs, fettFilm sowie die Opernregisseurin und Autorin Johanna Dombois und Chaya Czernowin (Komponistin). Die Moderation übernimmt Albrecht Thiemann von der »Opernwelt«. 

Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei!
Einlass in den Saal ab ca. 19.15 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

news_ring_award_jury_10_c_lupispuma

Nächste Woche geht’s los: SEMIFINALE in Graz

Noch ein bisschen mehr als eine Woche Zeit haben die 11 SEMIFINALE-Teams, sich auf ihren Auftritt in Graz vorzubereiten. Nach dem FORUM am 13. Jänner (mehr dazu gibt's HIER) werden die Teams am 14. Jänner ab 10.30 Uhr der RING AWARD Jury und dem Publikum (Eintritt frei!) ihre jeweilige Version des "Don Pasquale" präsentieren.

Am Ende winkt nicht nur der Publikumspreis und ein Anerkennungspreis für alle 11 Teams, sondern auch das heiß begehrte Ticket ins FINALE, das im Juni 2017 im Schauspielhaus Graz stattfinden wird.

Vorsitzende der RING AWARD Jury ist im Übrigen Oper Graz Intendantin Nora Schmid und es ist kein Geheimnis, dass die Oper auch im 20 Jahr des Bestehen des internationalen Wettbewerbes für Regie und Bühnengestaltung einen Inszenierungsauftrag vergeben will. 

news_chaya-czernowin_06_c_astrid_ackermann

Willkommen beim RING AWARD FORUM: Chaya Czernowin

Chaya Czernowin was born and brought up in Israel. After her studies in Israel, at the age of 25, she continued studying in Germany (DAAD grant), the US, and then was invited to live in Japan (Asahi Shimbun Fellowship and American NEA grant) Tokyo, in Germany (at the Akademie Schloss Solitude) and in Vienna. Her music has been performed throughout the world, by some of the best performers of new music, and she has held a professorship at UCSD, and was the first woman to be appointed as a composition professor at the University of Music and Performing Arts in Vienna, Austria (2006–2009), and at Harvard University in (2009 and on) where she has been the Walter Bigelow Rosen Professor of Music. Together with Jean- Baptiste Jolly, the director of Akademie Schloss Solitude near Stuttgart and with composer Steven Kazuo Takasugi, she has founded the summer Academy at Schloss Solitude, a biannual course for composers. Takasugi and Czernowin also teach at Tzlil Meudcan, an International course based in Israel founded by Yaron Deutsch of Ensemble Nikel.

“Vital, visceral, wild and undefined as experience itself – can music be that? I have heard such music, rarely, but, it has changed my life. Attempting to work towards it, though, is a difficult balancing act: one must be as sensually sensitive as if one has no skin, while exercising the analytical clarity, precision and focus of holding a surgeon’s knife.”

— CHAYA CZERNOWIN

Czernowin’s output includes chamber and orchestral music, with and without electronics. Her works were played in most of the significant new music festival in Europe and also in Japan Korea, Australia, US and Canada. She composed 2 large scale works for the stage: Pnima...ins Innere (2000, Munich Biennale) chosen to be the best premiere of the year by Opernwelt yearly critic survey, and Adama (2004/5) with Mozart's Zaide (Salzburg Festival 2006). She was appointed Artist in residence at the Salzburg Festival in 2005/6 and at the Lucern Festival, Switzerland in 2013. Characteristic of her work are working with metaphor as a means of reaching a sound world which is unfamiliar; the use of noise and physical parameters as weight, textural surface (as in smoothness or roughness etc), problematization of time and unfolding and shifting of scale in order to create a vital, visceral and direct sonic experience. all this with the aim of reaching a music of the subconscious which goes beyond style conventions or rationality.

In addition to numerous other prizes, Czernowin represented Israel at Uncesco composer's Rostrum 1980; was awarded the DAAD scholarship ('83–85); Stipendiumpreis ('88) and Kranichsteiner Musikpreis ('92), at Darmstadt Fereinkurse; IRCAM (Paris) reading panel commission ('98); scholarships of SWR experimental Studio Freiburg ('98, '00, '01); The composer’s prize of Siemens Foundation ('03); the Rockefeller Foundation, ('04); a nomination as a fellow to the Wissenschaftkolleg Berlin ('08); Fromm Foundation Award ('09); and Guggenheim Foundation fellowship ('11); Heidelberger Kunstlerinen Preis ('16) ;The WERGO CD  Chaya Czernowin: The Quiet  has been awarded the Quarterly German Record Critics’ Award ('16 ).

She is published by Schott. Her music is recorded on Mode records NY, Wergo, Col Legno, Deutsche Gramophone, Neos, Ethos, Telos and Einstein Records. She lives near Boston with, composer Steven Kazuo Takasugi and their son.


More information: chayaczernowin.com
Foto: Chaya Czernowin (c) Astrid Ackermann

Benedikt von Peter (c) Davidroethlisberger Kevin Graber

„Nabel von Opern-Europa“

In der Ausgabe vom 1. Jänner heißt es in der Steirerkrone: "Graz als Nabel von Opern-Europa" - gewürdigt wird das nun mehr 20jährige Bestehen des internationalen Awards für Regie und Bühnengestaltung und hervorgehoben werden einmal mehr die Preisträgerinnen und Preisträger und Finalisten vieler vergangener Wettbewerbe.

"Man muss durch halb Opern-Europa reisen, um sich heute die Arbeiten von ehemaligen Finalisten des Ring Award anzuschauen. Was 1997 als Initiative des Grazer Wagner Forum begann, hat sich zu einem international viel beachteten Wettbewerb für Opernregie entwickelt. Im Jänner steht das Halbfinale der Jubiläumsausgabe an (...) 

Tatjana Gürbaca, Vera Nemirova, Tobias Kratzer, David Hermann, Sam Brown, Kerstin Maria Pöhler und zuletzt Verena Schneider (im Team mit Sophia Schneider) - ehemalige Finalisten und Sieger des Wettbewerbs führen heute zwischen Wien und Zürich, Tallin und Nürnberg, Berlin und Nizza, Cardiff und Antwerpen Regie. Nach 20 Jahren hat sich die Talentschmiede zum Karrieresprungbrett und zum internationalen Szenetreff entwickelt. (...)

Nicht erst seit dem aktuellen Wettbewerb trommelt Weyringer das Who is Who der Opernwelt in Graz zusammen. In der Jury (unter Vorsitz von Nora Schmid und Iris Laufenberg) sitzen unter anderem Peter de Caluwe (Intendant Brüssel), Serge Dorny (Intendant Lyon), Dietmar Schwarz (intendant Berlin), Regisseur Peter Konwitschny, Roland Geyer (Intendant Oper an der Wien), Jossi Wieler (Intendant Stuttgart), Per Boye Hansen (Intendant Oslo) und viele mehr. Doch im Mittelpunkt (...) stehen die jungen Kunstschaffenden. (...)"

"(...) Bereits am Tag vor dem Semifinale, am 13. Jänner, gibt es ein Forum mit prominenten Diskutanten: Shooting Star benedikt von Peter (Intendant Luzern) und Markus Hinterhäuser, dem Chef der Salzburger Festspiele. (...)"

Steirerkrone vom 1.1.2017, Martin Gasser
Foto: Benedikt von Peter (c) Kevin Graber

 

rocafilm_1_pressebildnews_ra

ZUR PERSON … Dombois, Hinrichs und Horvath

Wir möchten Ihnen die weiteren Gäste des RING AWARD FORUMs am 13. Jänner vorstellen - Johanna Dombois, Momme Hinrichs und Roland Horvath (Foto) - im Kurz-Portrait!

Johanna Dombois, Autorin und Opernregisseurin  geb. in Berlin, Autorin/ Publizistin und Dramaturgin.

Neue und Neueste Medien, Literarische Künste, Experimentelle Dramaturgien sowie Kritische Praxis des Musiktheaters/ »Art as Research« für Podium, Bühne und Raum. 2001-05 Künstlerische Leiterin der Bühne für Musikvisualisierung des Beethoven-Hauses Bonn. 2006 Promotion bei Peter Wapnewski mit einer Arbeit zu Richard Wagners medialen Dramaturgien. Auszeichnungen sowie Lehr- und Vortragstätigkeit in In- und Ausland. Mitglied des künstlerisch-wissenschaftlichen Beirats von Musik & Ästhetik. Seit 2015 Dozentin der Universität zu Köln. Referenzpublikationen und -produktionen: »Farinellis gehäutete Stimme. Voice-Design als Kulturtechnik« (Essay, Musik & Ästhetik, 7/2009); »Von Second Life® zur Laterna Magica oder Eine Art Fortschritt« (Essay, Klett-Cotta, 10/2012); »Richard Wagner und seine Medien. Für eine kritische Praxis des Musiktheaters« (Buch, zs. mit Richard Klein, Klett-Cotta, 10/2012); »Zum Tod von Patrice Chéreau (Nachruf, Musik & Ästhetik, 1/2014); »Körper und Code. Theaterarbeit mit Wagner heute« (Essay der Bayreuther Festspiele, Sommer 2014); »Fidelio, 21. Jahrhundert« (Ludwig v. Beethoven, Oper im Virtual Environment, Bonn 2004); »Ring-Studie 01 | Rheingold, Vorspiel« (R. Wagner, Inszenierung mit Live-Screening, Berlin/ Zürich 2009); »Flashmob Antigone« (B. Brecht, Theatrale Intervention, Chur 2013).

Derzeitiger Fokus: Zusammenhang Texte(n) – Texturen – Textilien/ Komponieren – Weben – Programmieren. In Vorbereitung ist eine Veranstaltungsreihe zum Topos »Kleidung als performatives Medium«, parallel erscheinen: »Die Zerrissenen. Die Griechen zwischen Uniform und Kostüm« (Essayreportage, Lettre International, 1/2017); »Flüchtlingsmode« (Panel, Passau, 9/2017); »Umsturz durch Pracht. Texte von Kleidern« (Buch, K&N, 10/2017) sowie »Quadrat I + II« von Samuel Beckett (Szenographie, N.N.).

 

Momme Hinrichs - fettFilm Den Videokünstlern Momme Hinrichs und Torge Møller geht es in ihrer Arbeit vor allem um die Verknüpfung von Video mit anderen Medien zu einem Gesamtkunstwerk, das sich nicht in bloßer Koexistenz oder der Dekoration von Bühnenräumen erschöpft, sondern mehrere künstlerische Ebenen miteinander verschmelzen lässt. Dabei arbeiten sie regelmäßig mit Regisseuren wie u. a. Peter Konwitschny, David Pountney, Willy Decker, Stefan Herheim, Philipp Stölzl, Sven-Eric Bechtolf oder Andreas Homoki zusammen.

Ihre Arbeit führte fettFilm neben den Bregenzer und Bayreuther Festspielen, die Salzburger Sommer- und Osterfestspiele, auch an die Ruhrtiennale, die Wiener und Berliner Opernhäuser, diverse Theater in ganz Europa, sowie auch weltweit nach Indien, Kanada und Aserbaidschan. Dabei entstanden vielfältige Installationen für die Bereiche Oper, Sprechtheater, Musical, Tanz und Ballett. Doch auch außerhalb des Theaters feierten fettFilm bereits Erfolge, wie beispielsweise ihre vielbeachtete Videoinstallation „Signs Fiction“ am Potsdamer Platz, Arbeiten für das Goethe-Institut Toronto, das Richard-Wagner-Museum Bayreuth und die Akademie der Künste Berlin, sowie 2010, 2012 und 2015 das Videodesign für die Tourneen von Marius Müller-Westernhagen. Verantwortlich für Bühnenbild und Projektionen, gewann fettFilm, gemeinsam mit Regisseurin Mara Kurotschka und dem Ensemble der Dombass Opera Donezk, für die Inszenierung des „Fliegenden Holländers“, den Taras Schewtschenko Preis 2014. Im Herbst 2014 gaben fettFilm mit Verdis „Giovanna d’Arco“ ihr Opernregie-Debut an der Oper Bonn.

 

Roland Horvath - rocafilm Carmen Zimmermann und Roland Horvath gründeten 2010 die Film- und Videoproduktionsfirma rocafilm. Ihr Interesse liegt im Bereich des Dokumentarfilms und der Videoproduktion für Oper und Theater.

Zu ihren bisherigen Arbeiten im Musiktheater zählen u.a. visuelle Gestaltungen für Giulio Cesare in der Regie von Moshe Leiser und Patrice Caurier sowie die von Thomas Oberender kuratierte Lesungsreihe Dichter zu Gast bei den Salzburger Festspielen. Im Rahmen einer Produktion von La bohème kam es hier 2012 zur ersten Zusammenarbeit mit Damiano Michieletto, die sich 2013 mit Falstaff – wiederum bei den Salzburger Festspielen – und mit Idomeneo am Theater an der Wien fortsetzte. Zu ihren weiteren Werken bei den Salzburger Festspielen zählen La Cenerentola mit Cecilia Bartoli, die Uraufführung von Charlotte Solomon unter der Regie von Luc Bondy, oder die Kameraarbeit bei der Inszenierung von Cavalleria rusticana / Pagliacci durch Philip Stölzl. In Venedig (La Fenice) produzierten sie ihre trickreichen Animationen für Damiano Michieletto bei dessen Regiearbeit zur ZauberflöteNoch im selben Jahr stellten sie ihre Kreativität bei den Wiener Sängerknaben im MUth Wien unter Beweis, für die Science Fiction Oper Help, help, the Globolinks! Dieses Jahr kam es zur Zusammenarbeit mit Alexander Eisenach am Schauspielhaus Graz für das Schauspiel Frequenzen, und die Realisierung von Little Sweep mit den Wiener Sängerknaben. Aktuell arbeiten die beiden an der Uraufführung der zeitgenössischen Oper Aquagranda zum Jubiläum des großen Hochwassers 1966 von Venedig im Gran Teatro La Fenice.

Zu ihren aktuellen und zukünftigen Projekten gehören unter anderem das Schauspiel Geächtet unter der Regie von Volker Hesse am Schauspielhaus Graz, die Wiederaufnahme von Falstaff an der Mailänder Scala und Rigoletto an der Dutch National Opera in Amsterdam. Im Bereich des Dokumentarfilms produzierten die beiden zwei abendfüllende Dokumentarfilme, die sie nach Thailand und Indien bringen sollten. In “Zwischen Tag und Traum” (80 min, TH) portraitierten sie eine junge Salzburgerin, die sich bedürftigen Waisenkindern im krisengeschüttelten Grenzbereich im Norden Thailands annimmt. Für ihren neuen Film “Schwesternherz” (72min, IND, A) schufen sie ein Dokument über den Einsatz einer Nonne in Indien, die die Klostermauern verließ, um Frauen, Kindern und auch Männern mit ihrer Hilfsorganisation “Maher” ein neues Leben zu schenken, und das seit 20 Jahren.

weitere Einträge laden